• Öffentlichkeitsarbeit

Lebenslange Kameradschaft



Nach zwei Jahren Abstinenz konnte am Samstag endlich wieder das Treffen der Alters- und Ehrenabteilung in Löwenberg durchgeführt werden.


Neben den über 100 Honoratioren der Feuerwehr kamen auch der Innenminister des Landes Brandenburg, Herr Michael Stübgen, Oberhavels Landrat Herr Alexander Tönnies, der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Frank Kliem, die Bundestagsabgeordnete Ariane Fäscher und die Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt. Der Kreisbrandmeister Gerd Ritter und seine Stellvertreter Thomas Thielke und Uwe Protz waren ebenfalls geladen und anwesend.


Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Oberhavel, Kamerad Steffen Schönfeld, eröffnete die Veranstaltung pünktlich um 14:00 Uhr und bedankte sich bei den Gästen für ihr zahlreiches Erscheinen. Er betont, dass dieses überhaupt möglich wurde, verdanken wir der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam und dem Landkreis Oberhavel, die durch ihre großzügige Unterstützung wesentlich dazu beigetragen haben.


In der sich anschliessenden Schweigeminute gedachten die Anwesenden der verstorbenen Feuerwehrfrauen und -männer.


Der Landkreis Oberhavel hat 3432 Mitglieder, die sich auf insgesamt 16 Feuerwehren verteilen. Gut ein Drittel davon ist in den Jugendfeuerwehren vertreten. Mit insgesamt 3117 Einsätzen wird deutlich, dass das aktive Engagement weit mehr Berufung denn Hobby ist.

Die Einsätze sind durch Extremsituationen nicht nur vielfältiger, sondern auch umfangreicher und schwieriger geworden. Dem Gegenüber steht zwar in der Regel die entsprechende Technik, aber die möchte auch perfekt beherrscht werden. Und so wird die frei verfügbare Zeit für die Freude, für die Familie und für sich selbst immer knapper.


Unisono hoben die nachfolgenden Rednerinnen und Redner die besondere Bedeutung des Ehrenamtes "Feuerwehr", die damit verbundenen außergewöhnlichen hohen Belastungen sowohl für den aktiv Beteiligten, als auch für die Familie und den Freundeskreis, hervor.

Die Angesprochenen merkten, dass hier aufrichtiges Interesse und Empathie vorherrschte.

Diese Wertschätzung zeigt sich auch in den Investitionen, die das Land und der Landkreis und natürlich auch die Kommunen in die Technik und in die Ausbildung investieren.


"Aber dieser Dank und diese Wertschätzung soll sich eben nicht nur in warmen Worten ausdrücken sondern so wie jede Kommune alles und viel dafür tut, dass Sie eine vernünftige Ausstattung haben, tut auch der Landkreis eine ganze Menge, um dafür Sorge zu tragen, dass Sie aus den manchmal sehr gefährlichen Einsätzen immer wieder heil zurück kommen.

Wir investieren mehr als 15 Millionen Euro als Landkreis und dafür möchte ich wirklich den Kreistagsabgeordneten ganz ganz herzlich danken, dass sie die Weitsicht und den Mut haben, in ein Technik- und Ausbildungszentrum zu investieren, das Massstäbe setzt. Was dafür sorgt, dass die Kameradinnen und Kameraden gut vorbereitet in die Einsätze gehen.", bringt es Landrat Tönnies auf den Punkt.


Und dann kam der Moment, an dem ich froh war, nicht Innenminister zu sein.

Wenn es darum geht, Abzeichen vorsichtig an das Revers der zu Ehrenden zu heften, die Nadel nicht wirklich spitz und der Stoff widerspenstig, vorsichtig sich da durchzustechen, niemanden zu verletzen!

Aber Herr Stübgen hat das souverän und routiniert gemeistert!


An dieser Stelle möchten wir uns gern noch einmal bei allen Gästen, bei den Unterstützern und den zahlreichen Helferinnen und Helfern bedanken.






















































































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